Brainspotting: Wirksame Methode gegen Ängste

1-auge

Filmbeitrag Brainspotting Dr. Tanja Corazza

 

Brainspotting

Was ist Brainspotting?
Brainspotting ist ein neuer psychotherapeutischer Ansatz der vom Amerikanischen Psychoanalytiker David Grand aus dem EMDR heraus entwickelt wurde. Der Methode liegt die Erkenntnis zugrunde, dass unsere Blickrichtung beeinflusst wie wir uns fühlen. Emotional belastende Ereignisse können dabei spontan und unmittelbar verarbeitet werden ohne, dass bewusste Erinnerungen vorhanden sein müssen.

Was bedeutet der Name Brainspotting?

Brain=Gehirn, Spot= Punkt, ausfindig machen, erspähen, erblicken

Wie funktioniert Brainspotting?

Wie funktioniert Brainspotting?
Jede Brainspotting-Sitzung setzt voraus, dass es eine Vertrauensbeziehung zwischen Klient und Therapeuten gibt. Während der Klient auf einen speziellen Punkt schaut, wird im Gehirn die Region aktiviert in der ein bestimmtes Ereignis abgespeichert ist.  Klient und Therapeut suchen gemeinsam einen Punkt für das zu bearbeitende, belastende Ereignis und als Gegengewicht einen Punkt für ein sehr positives Gefühl.
Der Klient kann dann selbst durch aktives Verändern seiner Blickrichtung die Intensität der Verarbeitung steuern indem er entweder  auf den „belastenden“ Punkt schaut oder –wie mit einem Bremspedal, sich auf den „entspannenden Punkt“ konzentriert. So ist eine sehr schonende Verarbeitung von auch  stark belastenden Themen möglich.

Wie lange dauert ein Behandungszyklus?

In einem Erstgespräch wird das zu bearbeitende Thema besprochen. Bei „einfachen“ Ängsten und Blockaden können 1-2 Sitzungen bereits eine deutliche Verbesserung des Befindens bewirken. Bei komplexen Themen wird die Methode in einen längeren therapeutischen Prozess eingebettet.

Neben der ursprünglichen Verarbeitung von Traumata wird Brainspotting auch bei verschiedenen anderen Themen erfolgreich eingesetzt. Beispielsweisen bei:

– Bewältigung von Panikattacken
– Höhenangst, Flugangst, Prüfungsangst, Versagensangst,  Angst vor Hunden, Spinnen usw.
– Leistungssteigerung bei Spitzensportlern
– Leistungssteigerung in Berufen auf Führungsebene
– Posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen, Zwängen
– chronische psychosomatische Störungen (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Migräne…)
– Geburtstraumata

 

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